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Reporter ohne Grenzen
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Reporter ohne Grenzen (ROG; französisch Reporters sans frontiĂšres, RSF) ist eine international tĂ€tige Nichtregierungsorganisation und setzt sich weltweit fĂŒr die Pressefreiheit und gegen Zensur ein. Unter Berufung auf Artikel 19 der Allgemeinen ErklĂ€rung der Menschenrechte (Recht auf Meinungsfreiheit und freie MeinungsĂ€ußerung) engagiert sich die Organisation unter anderem fĂŒr aus politischen GrĂŒnden inhaftierte Journalisten.

Contents

‱ Geschichte
‱ Methodik
‱ Ergebnisse
‱ Weltweit
‱ Israel
‱ China
‱ Kritik
‱ Siehe auch
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Geschichte

Die Organisation wurde im Jahr 1985 in Montpellier von vier französischen Journalisten gegrĂŒndet.cite-ref-1[1] Einer von ihnen war Robert MĂ©nard, der die Organisation leitete, bis Jean-François Julliard im September 2008 das Amt des GeneralsekretĂ€rs von ihm ĂŒbernahm. Nachdem im Mai 2013 bekannt wurde, dass MĂ©nard als Kandidat bei den Kommunalwahlen im MĂ€rz 2014 im sĂŒdfranzösischen BĂ©ziers nach einem Treffen mit Marine Le Pencite-ref-2[2] die UnterstĂŒtzung der rechtsextremen Partei Front National erhalten sollte,cite-ref-3[3] distanzierten sich sowohl der internationale Dachverband von Reporter ohne Grenzen in Pariscite-ref-4[4]cite-ref-5[5] als auch beispielsweise die Sektionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz öffentlich von dem fĂŒnf Jahre zuvor ausgeschiedenen langjĂ€hrigen Leiter der Organisation.cite-ref-6[6]cite-ref-7[7]cite-ref-8[8]

Anfang MĂ€rz 2021 erstattete Reporter ohne Grenzen im Kontext der Ermordung von Jamal Khashoggi beim Bundesgerichtshof Anzeige gegen Mohammed bin Salman wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.cite-ref-9[9]

Reporter ohne Grenzen kĂŒndigte im November 2023 eine digitale Nachrichtenplattform namens Swoboda (russisch, ĂŒbersetzt: Freiheit) fĂŒr die russische Bevölkerung an, um dieser Nachrichten von unabhĂ€ngigen russischen Exil- und internationalen Medien zugĂ€nglich zu machen. Ein Satellitennetzwerk von Eutelsat ĂŒbernimmt die Ausstrahlung von Swoboda.cite-ref-10[10] Laut Tweet von Reporter ohne Grenzen (ROG), berichtet von ORF.at, startete ROG am 5. MĂ€rz 2024 mehrere Satellitenrundfunkprogramme auf Russisch fĂŒr Russland, Belarus, die besetzten Gebiete der Ukraine und das Baltikum.cite-ref-11[11]

Organisation und Finanzierung

ROG verfĂŒgt ĂŒber ein internationales Sekretariat in Paris, neun europĂ€ische LĂ€ndersektionen und fĂŒnf LĂ€nderbĂŒros in Nordamerika und Asien. DarĂŒber hinaus arbeiten ROG mit 130 Korrespondenten auf allen Kontinenten sowie 14 regierungsunabhĂ€ngigen Partnerorganisationen zusammen.

Mitglied kann auch werden, wer kein Reporter oder Journalist ist. Der Name wurde in Anlehnung an die Organisation Ärzte ohne Grenzen gewĂ€hlt, die ebenfalls weltweit tĂ€tig ist.

Die Organisation verfĂŒgt ĂŒber ein jĂ€hrliches Budget von rund 12,6 Millionen Euro (Stand 2023)cite-ref-12[12] und gibt die Zusammensetzung ihrer EinkĂŒnfte im Jahre 2023 folgendermaßen an:

‱ 10 Prozent kamen aus selbstgenerierten Quellen wie den Erlösen dreier BildbĂ€nde.
‱ 22 Prozent des Haushaltes stammten von Stiftungen.
‱ 54 Prozent stammten aus öffentlichen Institutionen, darunter das Französische Außenministerium (MEAE) und die Französische Entwicklungsagentur.
‱ Aus MitgliedsbeitrĂ€gen und Spenden kamen 11 Prozent.
‱ Die sonstigen Einnahmen betrugen 3 Prozent.cite-ref-income-and-expenditure-13-0[13]

Nach Recherchen der Zeitung junge Welt wurde ROG in der Vergangenheit u. a. von dem US-MultimilliardÀr George Soros finanziert sowie vom National Endowment for Democracy.cite-ref-mission-desinformation-14-0[14]cite-ref-mission-desinformation-jw-15-0[15] Im Jahr 2003 stammte das Jahresbudget zu rund 10 Prozent vom französischen Staat und zu weiteren 15 Prozent von der EU.cite-ref-becker-16-0[16]

Zu den Finanziers zĂ€hlten in der Vergangenheit auch der RĂŒstungsindustrielle und Medienzar Frankreichs Serge Dassault, der Medienkonzern Vivendi und der MilliardĂ€r François Pinault.cite-ref-sin-morales-17-0[17] Die Öffentlichkeitsarbeit, die ROG fĂŒr ihre politischen Ziele betreibt, verdankt sie den unentgeltlichen Diensten der bekannten New Yorker Werbeagentur Saatchi & Saatchi, einer Werbeagentur mit 134 Filialen in 84 LĂ€ndern,cite-ref-becker-16-1[16] deren Team alle Kommunikationskampagnen der Reporter ohne Grenzen entwickelt und realisiert.cite-ref-mission-desinformation-14-1[14]

Deutsche Sektion

Die deutsche Sektion ist ein eigenstĂ€ndiger eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Er ist seit 1994 tĂ€tig und finanziert sich ĂŒberwiegend ĂŒber Spenden, welche fast 40 Prozent der Gesamteinnahmen des Vereins ausmachen. Außerdem tragen MitgliedsbeitrĂ€ge, ZuschĂŒsse/Drittmittel und Erlöse aus den jĂ€hrlich publizierten BildbĂ€nden Fotos fĂŒr die Pressefreiheit zu den Einnahmen des Vereins bei. Im Jahr 2013 konnte die deutsche Sektion Erlöse in Höhe von rund 611.000 Euro verzeichnen, was dem höchsten Einnahmenstand der Vereinsgeschichte entspricht.cite-ref-rog-jb-2013-18-0[18] Seit Juni 2013 ist Reporter ohne Grenzen e. V. TrĂ€ger des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts fĂŒr soziale Fragen (DZI), welches die satzungsgemĂ€ĂŸe und wirksame Mittelverwendung des Vereins zertifiziert.cite-ref-19[19]

Der ehrenamtlich tĂ€tige Vorstand besteht aus Katja Gloger, Michael Rediske (beide geschĂ€ftsfĂŒhrende VorstĂ€nde), Martin Kaul, Gemma Pörzgen und Matthias Spielkamp.cite-ref-20[20] Dem beratenden Kuratorium gehören an: Thomas Bellut, Klaus BrinkbĂ€umer, Wolfgang BĂŒchner, Peter-Matthias Gaede, Giovanni di Lorenzo, Hans-JĂŒrgen Jakobs, Lorenz Maroldt, Georg Mascolo, Bascha Mika, Jan-Eric Peters, Andreas Petzold, Heribert Prantl, Jörg Quoos, Patricia Schlesinger und Karola Wille (Stand: Februar 2017).cite-ref-21[21] DW-Intendant Peter Limbourg verließ das Kuratorium wegen eines Streits um den China-Kurs der Deutschen Welle. Er kam damit einer Aufforderung von Reporter ohne Grenzen nach.cite-ref-22[22]cite-ref-23[23]

Anstoß fĂŒr die GrĂŒndung der deutschen Sektion war die Ermordung des Journalisten Egon Scotland im Kroatienkrieg 1991. Die formale GrĂŒndung erfolgte in Anwesenheit von 40 Journalisten am 18. Juni 1994 in Berlin. Den ersten Vorstand bildeten Rediske, Pörzgen und Andreas Artmann. In der Anfangszeit gewĂ€hrte die Berliner Tageszeitung (taz) den ehrenamtlichen Mitarbeitern Arbeitsmöglichkeiten in den eigenen RedaktionsrĂ€umen. 1995 eröffnete ROG in Berlin eine professionelle GeschĂ€ftsstelle, inzwischen hatten sich in verschiedenen StĂ€dten bereits erste Regionalgruppen konstituiert.cite-ref-24[24] Am 25. September 2014 beging die Deutsche Sektion in der Akademie der KĂŒnste in Berlin den 20. Jahrestag ihrer GrĂŒndung mit Informationen ĂŒber die Arbeit der Organisation. Die Festrede hielt der Journalist Thomas Roth.cite-ref-25[25]

Reporter ohne Grenzen arbeitet im BĂŒndnis F5 mit AlgorithmWatch, der Open Knowledge Foundation Deutschland, Wikimedia Deutschland und der Gesellschaft fĂŒr Freiheitsrechte zusammen.cite-ref-26[26]

Fotoband Fotos fĂŒr die Pressefreiheit

Seit 1994 veröffentlicht die deutsche Sektion von Reporter ohne Grenzen jĂ€hrlich zum Internationalen Tag der Pressefreiheit den Fotoband „Fotos fĂŒr die Pressefreiheit“. Die FotobĂ€nde dokumentieren jeweils Ereignisse des vorangegangenen Jahres in Bildern und Essays. In einem Faktenteil wird der Fokus auf verschiedene LĂ€nder gelegt, in denen in diesem Jahr die Pressefreiheit besonders unter Beobachtung stand. Außerdem werden im Fotoband Bilderserien bekannter Fotografen gezeigt. In dazugehörigen Essays werden die Geschichten zur Entstehung der Bilder oder Berichte und die in den Bildern dargestellten Ereignisse beschrieben. Die im Buch veröffentlichten Bilder werden von den Fotografen kostenlos zur VerfĂŒgung gestellt. 2010 erhielt das Fotoband einen kress Award fĂŒr den besten Relaunch des Jahres.cite-ref-27[27] Im Jahr 2014 wurde das Fotobuch von der Jury des Deutschen Fotobuchpreis mit dem PrĂ€dikat „Nominiert 2015“ ausgezeichnet.cite-ref-28[28] Die Einnahmen aus dem Verkauf des Fotobandes machen rund 19 Prozent der Gesamteinnahmen des Vereins aus.cite-ref-rog-jb-2013-18-1[18]

Media Ownership Monitor

Der Media Ownership Monitor – kurz MOM – ist ein Projekt der deutschen Sektion von Reporter ohne Grenzen, das seit 2015 mit UnterstĂŒtzung des Bundesministeriums fĂŒr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) weltweit durchgefĂŒhrt wird. In ausgewĂ€hlten LĂ€ndern entsteht so ein öffentlich zugĂ€nglicher Überblick, wem die Massenmedien in den Gattungen TV, Radio, Print und Online gehören und welche wirtschaftlichen und politischen Interessen dahinter stehen. Die Datenerhebung und -auswertung geschieht mit einer standardisierten Methodik, die sich an dem EU-finanzierten MPM (‘Media Pluralism Monitor’) des European University Institutes in Florenz orientiert. Im Ergebnis entsteht so eine online-Datenbank in Englisch und in der jeweiligen Landessprache, die vor allem die Medienkompetenz der Bevölkerung fördern soll. Außerdem kann Transparenz in diesem Sektor dazu dienen, Medienkonzentration und damit einhergehende Gefahren fĂŒr die Meinungsvielfalt und -freiheit aufzudecken. MOM wird zusammen mit lokalen Partnerorganisationen veröffentlicht und ist bislang in Kambodscha, Kolumbien, Albanien, Peru, Tunesien, den Philippinen, der TĂŒrkei, der Ukraine, der Mongolei, Serbien, Marokko, Brasilien, Ghana und Mexiko durchgefĂŒhrt worden.cite-ref-29[29]

Österreichische Sektion

ROG Österreich ist ein gemeinnĂŒtziger Verein mit Sitz in Wien, der im Jahr 1998 gegrĂŒndet wurde und rund 230 Mitglieder hat.cite-ref-30[30] PrĂ€sidentin war bis zu ihrem Tod im MĂ€rz 2022 Rubina Möhring.cite-ref-31[31] Zu ihrem Nachfolger wurde im April 2022 Fritz Hausjell gewĂ€hlt,cite-ref-rog-2022-04-05-32-0[32] der im Zuge seiner AmtsfĂŒhrung in diverse Skandale rund um parteipolitische NĂ€he und Malversationen verwickelt war (siehe Fritz Hausjell#Kritik).

Seit 2002 verleiht ROG Österreich einen Press Freedom Award mit dem Schwerpunkt der Auszeichnung von ost- und sĂŒdosteuropĂ€ischen Journalisten. Der Preis ist mit 8000 Euro dotiert. Die österreichische UNESCO-Kommission hat den Ehrenschutz ĂŒber die Verleihungen.cite-ref-33[33]

Mitglieder der internationalen Jury sind:

‱ Freimut Duve, ehem. Beauftragter fĂŒr Medienfreiheit der OSZE
‱ Dunja Mijatović, Beauftragte fĂŒr Medienfreiheit der OSZE
‱ Eva Nowotny, PrĂ€sidentin der österreichischen UNESCO-Kommission
‱ Albert Rohan, frĂŒherer GeneralsekretĂ€r des österreichischen Außenministeriums
‱ Wolfgang Petritsch, österreichischer Botschafter bei der OECD in Paris

PreistrÀger waren bisher:

‱ 2002 – Petr Uhl, Tschechien
‱ 2003 – Ćœeljko Peratović, Kroatien – Milorad Vesić, Serbien – Jelena Bjelica, Serbien
‱ 2004 – Alina Anghel, Republik Moldau – Andriy Shevchenko, Ukraine – Anca Paduraru, RumĂ€nien
‱ 2005 – Makarios Drousiotis und SevgĂŒl Uludag, Zypern – Demet Bilge ErgĂŒn, TĂŒrkei
‱ 2006 – Svetlana Lukić und Svetlana Vuković, Serbien -Migjen Kelmendi, Kosovo
‱ 2008 – Svetlana Batalova und Kristina Koleva-Tuntcheva, Bulgarien – Ovidiu-Mihai Vanghele RumĂ€nien
‱ 2009 – Eynulla Fatullayev und Ganimat Zahidov, Aserbaidschan
‱ 2010 – Olga Bobrova und Michail Beketow, Russlandcite-ref-34[34]
‱ 2011 – RĂ©nyi PĂĄl DĂĄniel und Maria VĂĄsĂĄrhelyi, Ungarn
‱ 2012 – Emanuela Zuccalá und Alessia Cerantola, Italiencite-ref-35[35]
‱ 2013 – Kommunikations- und Nachrichtenplattform Bianet, TĂŒrkeicite-ref-36[36]

Schweizer Sektion

Die Schweizer Sektion wurde 1990 gegrĂŒndet und hat ihren Sitz in Genf.

Press Freedom Index

→

Hauptartikel

:

Rangliste der Pressefreiheit

Am Internationalen Tag der Pressefreiheit gibt ROG jÀhrlich den Press Freedom Index, eine Rangliste zur Medienfreiheit in 180 LÀndern bzw. Gebieten, heraus (Stand 2021). Er wurde erstmals 2002 veröffentlicht.

Methodik

Der Index wird auf der Grundlage zweier verschiedener Kriterien erstellt. Zum einen auf Grund eines Fragebogens mit 87 Fragen, der von den ROG-Partnerorganisationen, ROG-Korrespondenten sowie Journalisten, Forschern, Juristen und Menschenrechtsaktivisten auf der ganzen Welt beantwortet wird. Gefragt wird unter anderem nach Medienvielfalt, Medienrechtlichen Strafen, Staatsmonopolen, der Existenz von Regulierungseinrichtungen, dem Maß der UnabhĂ€ngigkeit staatlicher Medien, Selbstzensur, Recherchefreiheit, finanziellem Druck, Hindernissen fĂŒr den freien Informationsfluss im Internet und Verschiedenem mehr.

Von ROG nach festgelegten Kriterien selbst ermittelt werden Informationen zu Zahl und Umfang von gewalttĂ€tigen Übergriffen, Morden oder Verhaftungen, die Zahl entfĂŒhrter Journalisten, die Anzahl zensierter Medien und die Zahl von Journalisten, die ins Exil geflohen sind, aber auch nach indirektem Druck auf die Berichterstattung der Medien wird geforscht.

Beide Kriterien, die Antworten auf die Fragen und die Rechercheergebnisse von ROG werden jeweils nach bestimmten Kriterien mit Punkten gewichtet, wobei null Punkte das bestmögliche und hundert Punkte das schlechteste Ergebnis darstellen. Die höhere, also die schlechtere der beiden auf diese Art gewonnenen Punktzahlen eines jeden Landes wird nunmehr in aufsteigender Höhe in die Rangliste sortiert.cite-ref-37[37] ROG begrĂŒndet diese Vorgehensweise so:

„Die Punktzahl fĂŒr Übergriffe kann den Rang eines Landes folglich nur verschlechtern, aber nicht verbessern. Umgekehrt ausgedrĂŒckt: Ein Land verbessert sich nicht in der Rangliste, wenn es seine Medien durch repressive Gesetze und andere Maßnahmen so stark einschrĂ€nkt, dass es die Berichterstattung auch ohne die Anwendung von Gewalt oder Haftstrafen gegen Journalisten weitestgehend kontrollieren kann.“

ROG weist darauf hin, dass der Index nur den Grad der Pressefreiheit, nicht aber die QualitĂ€t des Journalismus in den einzelnen LĂ€ndern misst. Der Index beurteilt auch den Druck von regierungsunabhĂ€ngigen Organisationen wie beispielsweise der ETA in Spanien oder Drohungen und gewalttĂ€tige Übergriffe bei Demonstrationen und Kundgebungen gegen Journalisten durch politisch motivierte Gruppierungen wie zum Beispiel Pegida, AfD und Rechtsextremisten in Deutschland. Zudem handle es sich laut ROG bei dem Index „nicht um eine reprĂ€sentative Umfrage nach wissenschaftlichen Kriterien“.cite-ref-38[38]

Ergebnisse

Der Press Freedom Index hat immer wieder festgestellt, dass Journalisten in den LĂ€ndern Finnland, DĂ€nemark, Neuseeland, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und der Schweiz die grĂ¶ĂŸten Freiheiten genießen. In China, Eritrea, Nordkorea, Turkmenistan und Syrien dagegen unterliegen Journalisten und deren Arbeit am stĂ€rksten der staatlichen Zensur und Dirigierung, und sie bezahlen ihren Einsatz nicht selten mit GefĂ€ngnisaufenthalten, Verschwindenlassen, Folter oder Tod.

Norwegen lag 2017 auf Platz 1, welcher zuvor von Finnland seit 2009 bis 2016 ununterbrochen gehalten wurde. Die Schweiz, welche sich 2016 deutlich um 13 Stellen auf Platz 7 verbessert hatte, behielt diesen Platz auch 2017. Österreich verlor 2016 4 Stellen auf den 11. Platz, welchen es auch 2017 einnahm. Deutschland hatte 2016 ebenfalls 4 Stellen auf den 16. Platz verloren und belegte diesen auch 2017 wieder. Die USA, die sich 2016 um 8 Stellen auf den 41. Platz verbesserten, fielen wieder um zwei RĂ€nge auf den 43. Platz zurĂŒck. Den jeweils vordersten Platz belegt fĂŒr Afrika: Namibia mit Platz 17 (±0), fĂŒr Asien: Taiwan mit Platz 51 (±0) und fĂŒr SĂŒd- und Zentralamerika: Costa Rica mit Platz 6 (+10)cite-ref-39[39]

2022 verschlechterte sich Österreich im Pressefreiheits-Index um 14 PlĂ€tze von Rang 17 auf 31. Als GrĂŒnde wurden Angriffe auf Journalisten bei Coronademos, Schikanen seitens der Polizei, bezahlte Umfragen in Boulevardmedien und eine Politik, die durch Korruption und Bestechung geprĂ€gt sei, genannt.cite-ref-kurier401994360-40-0[40]

Deutschland im Press Freedom Index

In der im Oktober 2006 veröffentlichten Studie zur weltweiten Situation der Pressefreiheit durch die Organisation fiel Deutschland gegenĂŒber dem im Vorjahr erreichten Platz 18 unter 166 untersuchten Staaten auf Rang 23 ab. Die Platzierung Deutschlands war vor allem das Ergebnis des EingestĂ€ndnisses des BNDs, Journalisten ĂŒber Jahre hinweg illegal ĂŒberwacht zu haben. Aber auch Redaktions- und Hausdurchsuchungen, das inzwischen eingestellte Verfahren wegen Beihilfe zum Geheimnisverrat gegen zwei Journalisten und Morddrohungen gegen einen Karikaturisten des Tagesspiegels sowie der zum Teil immer noch erschwerte Zugang zu Daten trugen damals dazu bei.

In den folgenden Jahren konnte sich Deutschland wieder verbessern und lag im Bericht von 2015 an 12. Stelle der 180 untersuchten Staaten. 2016 fiel Deutschland jedoch um vier Stellen auf den 16. Platz zurĂŒck. Ursache war die massive Zunahme an Bedrohungen und gewalttĂ€tigen Übergriffen gegen Journalisten am Rande zahlreicher Demonstrationen und Kundgebungen von Pegida,cite-ref-41[41] AfDcite-ref-42[42] und Rechtsextremisten. So zĂ€hlte ROG 2015 alleine 39 gewalttĂ€tige Übergriffe gegen Journalisten.cite-ref-43[43]cite-ref-44[44]cite-ref-45[45]

Nach einer kurzen Phase der Erholung verschlechterte sich die Situation der Pressefreiheit wieder. Im Jahr 2020 verzeichnete Reporter ohne Grenzen „eine noch nie dagewesene Dimension“ der Gewalt gegen Medienschaffende mit mindestens 65 Übergriffen, vor allem am Rand der Proteste gegen Schutzmaßnahmen zur COVID-19-Pandemie in Deutschland. Im Press Freedom Index 2021 wurde Deutschland um zwei PlĂ€tze von 11 auf 13 zurĂŒckgestuft und damit von der Kategorie gut auf zufriedenstellend. Die Organisation begrĂŒndete das auch mit PlĂ€nen der Bundesregierung zu neuen Möglichkeiten der Überwachung von Journalisten, u. a. durch sogenannte Staatstrojaner.cite-ref-46[46]

| Rangliste des Jahres | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011/12 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Punkte (Platzierung) | 4,00 (18.) | 5,50 (23.) | 5,75 (20.) | 4,50 (20.) | 3,50 (18.) | 4,25 (17.) | −3,00 (16.) | 89,76 (17.) | 89,77 (14.) | 88,53 (12.) | 85,20 (16.) | 85,03 (16.) | 85,61 (15.) | 85,40 (13.) | 87,84 (11.) | 84,76 (13.) | 82,04 (16.) | 81,91 (21.) | 83,84 (10.) |

Engagement fĂŒr verfolgte Journalisten

Weltweit

Laut ROG wurden 2005 wĂ€hrend und/oder wegen ihrer Arbeit 63 Journalisten sowie fĂŒnf Medienmitarbeiter ermordet. 807 Journalisten wurden in diesem Jahr inhaftiert, und am 1. Januar 2006 saßen laut Angaben von ROG 126 Journalisten und 70 Internetdissidenten hinter Gittern. Registriert hat die Organisation zudem 1307 Attacken oder Bedrohungen gegen Journalisten und 1006 FĂ€lle von Zensur. Der am lĂ€ngsten im GefĂ€ngnis sitzende Journalist ist laut ROG der Libyer Abdullah Ali al-Sanussi al-Darrat, welcher seit 1973 inhaftiert ist.

Nach einer am 31. Dezember 2006 herausgegebenen Bilanz der Hilfsorganisation Reporter ohne Grenzen war das Jahr 2006 insgesamt eines der gefĂ€hrlichsten Jahre fĂŒr Journalisten seit Beginn ihrer Erhebung: In 21 LĂ€ndern wurden 81 Medienvertreter in AusĂŒbung ihres Berufes getötet. Außerdem wurden 56 Reporter Opfer von EntfĂŒhrungen, in erster Linie im Irak und im Gazastreifen. DarĂŒber hinaus kamen 32 Mitarbeiter von Medienvertretern (Fahrer, Übersetzer und Techniker) bei ihrer unterstĂŒtzenden Arbeit ums Leben. Dabei war der Irak erwartungsgemĂ€ĂŸ zum vierten Mal hintereinander das gefĂ€hrlichste Land fĂŒr Journalisten mit 64 Opfern, gefolgt von Mexiko mit neun und den Philippinen mit sechs Toten.cite-ref-47[47]

In ihrem Jahresreport 2007 berichtete die Organisation, dass 2007 weltweit 86 Journalisten bei der AusĂŒbung ihres Berufs getötet worden. Die meisten Medienvertreter (47) ließen ihr Leben im Irak. Außerdem wurden nach Informationen der ROG 877 Journalisten verhaftet, mehr als 1500 wurden von Polizei und SicherheitskrĂ€ften angegriffen.cite-ref-48[48] Laut Jahresbericht 2012 von ROG starben in diesem Jahr weltweit 88 Journalisten und 47 Blogger, die in Krisengebieten recherchierten. Im Vorjahr war die Zahl der getöteten Journalisten um ein Drittel niedriger. GrĂ¶ĂŸten Anteil hatten die LĂ€nder Syrien, Pakistan und Somalia.cite-ref-49[49]

ROG forderte 2015 einen UNO-Sonderbeauftragten fĂŒr den Schutz von Journalisten. Er solle die Mitgliedsstaaten zur Einhaltung ihrer völkerrechtlichen Pflichten anhalten und als „FrĂŒhwarnstelle“ fĂŒr akute Gefahren dienen.cite-ref-50[50]

Im Januar 2021 hat der EuropĂ€ische Gerichtshof fĂŒr Menschenrechte eine Beschwerde von Reporter ohne Grenzen gegen den Bundesnachrichtendienst angenommen. Die BeschwerdefĂŒhrer werfen dem deutschen Auslandsgeheimdienst BND vor, Korrespondenzen zwischen ROG-Mitarbeitern in Deutschland und Journalisten und Aktivisten im Ausland ĂŒberwacht zu haben. Damit habe der BND gegen den Schutz der PrivatsphĂ€re und der Freiheit der MeinungsĂ€ußerung verstoßen, wie sie in der EuropĂ€ischen Menschenrechtskonvention verankert sind.cite-ref-51[51]

Israel

Im Rahmen des Kriegs in Israel und Gaza wies Reporter ohne Grenzen auf hĂ€ufige Übergriffe und Waffengewalt der israelischen Armee gegen Journalisten in den PalĂ€stinensergebieten hin und reichte diesbezĂŒglich Klagen beim Internationalen Strafgerichtshof ein. In den ersten sieben Monaten des Kriegs seien mehr als 100 Journalisten getötet worden, berichtete die Organisation. Israel sank in der 2024 von Reporter ohne Grenzen veröffentlichen Rangliste der Pressefreiheit auf den 101. Platz, die von Israel besetzten palĂ€stinensischen Gebiete auf Platz 156. Beim Thema Sicherheit fĂŒr Medienvertreter lagen beide nahezu am Ende der Rangliste.cite-ref-52[52]cite-ref-53[53]cite-ref-54[54]

China

Die Vereinigung kritisiert in einem Bericht die massiven Internet-Sperren und die selektive ZugĂ€nglichkeit von Information ĂŒber das Internet in China. Betroffen seien insbesondere Informationsangebote von Yahoo, Microsoft, Ebay und Google, deren Management sich aus wirtschaftlichen Interessen der staatlichen Zensur anpasse; aber auch Personen wie Hu Jia, die sich fĂŒr Informationsfreiheit im eigenen Land einsetzen.

Menschenrechtspreis

Am Tag der Menschenrechte zeichnet ROG seit 1992 kritische Reporter mit einem Menschenrechtspreis aus. 2002 ging er an Grigori Pasko, 2004 an den marokkanischen Karikaturisten und Journalisten Ali Lmrabet, an MichĂšle Montas aus Haiti und die afrikanische Tageszeitung Daily News. 2005 ging der Preis an Massoud Hamid aus Syrien, an ZhĂ o YĂĄn aus China, an Tolo TV, einen unabhĂ€ngigen Fernsehsender in Afghanistan und an die Nationale Union der somalischen Journalisten. Im Jahr 2006 wurden der Journalist Win Tin aus Myanmar, die russische Zeitung Nowaja gaseta, die kongolesische Journalistenorganisation Journaliste en danger (JED) sowie der Cyberdissident Guillermo Fariñas aus Kuba fĂŒr ihren Einsatz fĂŒr Meinungs- und Pressefreiheit ausgezeichnet. 2008 waren die PreistrĂ€ger Ricardo GonzĂĄlez Alfonso aus Kuba sowie die beiden Blogger Zarganar und Nay Phone Latt aus Myanmar. Seit einigen Jahren verleiht ROG auch einen eigenen Weblog-Award bei The BOBs. Bei der Verleihung am 7. Dezember 2011 in Paris wurden der syrische Karikaturist Ali Fersat und die Wochenzeitung Weekly Eleven News aus Myanmar ausgezeichnet.cite-ref-55[55]

Kritik

‱ Die Tötung von 16 Mitarbeitern der jugoslawischen Fernsehstation RTS durch einen NATO-Luftangriff auf die Station im April 1999 wurde in keinem Jahresbericht der Organisation kritisiert.cite-ref-sin-morales-17-1[17]
‱ 2003 wurde die methodische Vorgehensweise der Organisation in der Journalismus-Fachzeitschrift Message kritisiert: lediglich drei Experten wĂŒrden pro Land mit dem AusfĂŒllen des Fragebogens, der das einzige Instrument fĂŒr die Indexbildung darstellte, beauftragt. Auch die UnabhĂ€ngigkeit dieser Experten wĂ€re nicht immer zweifelsfrei gegeben.cite-ref-56[56]
‱ 2003 wurde Reporter ohne Grenzen fĂŒr ein Jahr die Beraterfunktion der UN-Menschenrechtskommission entzogen. Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen schloss sich einer Initiative Kubas an, weil ROG die Übernahme der PrĂ€sidentschaft der UN-Menschenrechtskommission durch das damals autoritĂ€r regierte Libyen heftig kritisiert hatte. Mehrere westliche LĂ€nder distanzierten sich von dem umstrittenen Votum.cite-ref-57[57]
‱ Volker BrĂ€utigam wirft ROG eine selektive Berichterstattung der Diskriminierung von Journalisten vor. Die Auswahl der LĂ€nder wĂŒrde sich an der Schwarzen Liste des amerikanischen Außenministeriums orientieren, jedoch jegliche Berichterstattung bezĂŒglich gegen Journalisten gerichtete AktivitĂ€ten in mit den USA verbĂŒndeten LĂ€ndern oder den USA selbst möglichst vermeiden.cite-ref-58[58]
‱ Die StaatsfĂŒhrung Kubas reagierte auf kritische Berichte von ROG oft mit Diffamierung der Organisation und ihres GrĂŒnders: In der internationalen Ausgabe von Granma, dem offiziellen Organ des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, ließ sie beispielsweise 2006 die These verbreiten (nachdem die ROG-nahe Agentur Saatchi & Saatchi begonnen hatte, die US-Regierung von George W. Bush in deren „Krieg gegen den Terror“ zu beraten), ROG sei „praktisch dafĂŒr geschaffen“ worden, „Kuba anzugreifen“. Die regierungsunabhĂ€ngig auf der Insel tĂ€tigen Journalisten, auf die sich ROG berufe, seien „von der CIA gelenkt“, Robert MĂ©nard habe Verbindungen zu der „faschistischen CIA-Schöpfung“ eines von George W. Bush vorgeschlagenen internationalen Freiheitsfonds und sei Teil einer „Söldner-Streitmacht“, die fast 50 Jahre mit dem alleinigen Ziel verbracht habe, „Kuba zu annektieren“.cite-ref-59[59]
‱ Die NichtverlĂ€ngerung der terrestrischen Sendelizenz des Privatsenders RCTV seitens der venezolanischen Telekommunikationsbehörde CONATEL im Jahr 2007 beantwortete Reporter ohne Grenzen in ihrem Missionsbericht („Mission Report“) vom 5. Juni 2007cite-ref-60[60] mit der Diffamierung der Maßnahme als „Schließung des Senders“, obwohl die Möglichkeit, das Programm weiterhin per Kabel, Satellit und Internet zu verbreiten, davon nicht betroffen war. Auch behauptete ROG, dass die Entscheidung der venezolanischen Telekommunikationsbehörde sich außerhalb aller rechtlichen Grundlagen befunden hĂ€tte, obwohl sie juristisch durch die Verfassung des Landes und das Telekommunikationsgesetz legitimiert war.cite-ref-mission-desinformation-14-2[14] In einer Analyse des ROG-Berichts im Fernsehsender teleSUR unter dem Titel «La consolidaciĂłn de una mentira mediĂĄtica a travĂ©s de 39 embustes» (deutsch: „Die Verankerung einer MedienlĂŒge durch 39 Schwindeleien“) wurde dem Bericht in 39 Punkten unwahre Berichterstattung vorgeworfen. Insgesamt wurde der Bericht als einseitig und ohne das Minimum an journalistischer Ethik beschrieben.cite-ref-61[61] Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hatte die NichtverlĂ€ngerung der Sendelizenz als politisch motiviert und als einen RĂŒckschlag fĂŒr die Meinungsfreiheit kritisiert.cite-ref-62[62] Amnesty International Ă€ußerte sich Ă€hnlich.cite-ref-63[63] Nachdem die terrestrische Sendelizenz von RCTV seitens der venezolanischen Telekommunikationsbehörde CONATEL nicht verlĂ€ngert worden war, verzichtete der Privatsender vorlĂ€ufig ganz auf die Ausstrahlung eines regulĂ€ren Programms.cite-ref-mission-desinformation-14-3[14] Mit dem Auslaufen der Lizenz musste RCTV auch die technische AusrĂŒstung an den neuen öffentlichen Sender Teves ĂŒbergeben,cite-ref-64[64]cite-ref-65[65]cite-ref-66[66] womit laut RCTV-Chef Granier ein sofortiges Ausweichen auf Kabel stark behindert wurde.cite-ref-67[67] Nachdem RCTV nach rund sieben Wochen seinen Sendebetrieb via Kabel und Satelliten wieder aufnahm, sprach Reporter ohne Grenzen auch nicht mehr von „Schließung“, forderte aber weiterhin die RĂŒcknahme des Lizenzentzugs fĂŒr die terrestrischen Frequenzen.cite-ref-68[68]
‱ Im August 2024 kritisierte der Journalist Michael Nikbakhsh in seinem Podcast „Die Dunkelkammer“ die AmtsfĂŒhrung des PrĂ€sidenten der österreichischen Sektion, Fritz Hausjell, da dieser unter anderem als Berater von SPÖ-Chef Andreas Babler tĂ€tig war.cite-ref-69[69]
‱ Im Jahr 2025 wurde Reporter ohne Grenzen in Russland zur „unerwĂŒnschten Organisation“ erklĂ€rt.cite-ref-70[70]

Auszeichnungen

‱ 1997: Preis fĂŒr Journalismus und Demokratie der Organisation fĂŒr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
‱ 2009: Roland Berger Preis fĂŒr MenschenwĂŒrdecite-ref-das-internet-als-medium-der-berwachung-71-0[71]
‱ 2012: Internationaler Journalismuspreis des Internationalen Presseclubs Madrid (CIP)cite-ref-72[72]
‱ 2013: Preis fĂŒr Meinungsfreiheit der Internationalen Verbands der Presseclubs (IAPC)cite-ref-73[73]
‱ 2019: Dan-David-Preis
‱ 2019: Leipziger Gutenberg-Preiscite-ref-74[74]
‱ 2025: Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis (Sonderpreis)cite-ref-75[75]

Siehe auch
Literatur

‱ ROG-Report. seit April 2002 (erscheint vierteljĂ€hrlich; vormals 43 Ausgaben unter dem Namen Rundbrief von 1994 bis 2001)
‱ Fotos fĂŒr die Pressefreiheit. taz-Verlag, seit 2003 (erscheint jĂ€hrlich; vormals unter dem Namen 100 Fotos fĂŒr die Pressefreiheit von 1994 bis 2002)

Weblinks

Commons

: Reporter ohne Grenzen

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Barometer der Pressefreiheit 2022 Reporter ohne Grenzen
‱ Reporter ohne Grenzen International (englisch, französisch, spanisch)
‱ Reporter ohne Grenzen Deutschland
‱ Reporter ohne Grenzen Österreich
‱ Hernando Calvo Ospina: Finanzierung ohne Grenzen (Memento vom 19. August 2007 im Internet Archive) Artikel in Le Monde diplomatique, 13. Juli 2007
‱ Uncensored Library, Minecraft-Projekt von ROG, um Internetzensur zu umgehen

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Henri-Nannen-Preis 2009: NervensĂ€ge im Dienst der Demokratie. Stern.de, 3. Mai 2009; abgerufen am 1. Januar 2014.
cite-note-22. ↑ Euronews, Von „Reporter ohne Grenzen“ zu Marine Le Pen, abgerufen am 10. MĂ€rz 2022.
cite-note-33. ↑ Geoffroy Clavel: Robert MĂ©nard soutenu par le FN pour les municipales Ă  BĂ©ziers. In: Le Huffington Post vom 30. Mai 2013, abgerufen am 1. Januar 2014 (französisch).
cite-note-44. ↑ „Reporter ohne Grenzen“ distanziert sich von rechtsextremem Ex-Chef. DerStandard.at, 6. Juni 2013; abgerufen am 1. Januar 2014.
cite-note-55. ↑ Lettre d’ex de RSF Ă  Robert MĂ©nard. Offener Brief mehrerer ROG-Verantwortlicher an Robert MĂ©nard. In: LibĂ©ration, 4. Juni 2013; abgerufen am 1. Januar 2014 (französisch).
cite-note-66. ↑ In eigener Sache: Robert MĂ©nard und Front National. ROG Deutschland, 6. Juni 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 28. Februar 2014; abgerufen am 27. Februar 2017.
cite-note-77. ↑ Rubina Möhring: Meinungsfreiheit tut weh. DerStandard.at, 11. Juni 2013; abgerufen am 1. Januar 2014.
cite-note-88. ↑ In eigener Sache: ROG Schweiz zu Robert MĂ©nard. (Memento vom 2. Januar 2014 im Internet Archive) PresseerklĂ€rung auf der Website von ROG Schweiz vom 14. Juni 2013; abgerufen am 1. Januar 2014.
cite-note-99. ↑ Reporter ohne Grenzen erstattet Anzeige gegen Kronprinz Mohammed bin Salman. In: Der Spiegel. Abgerufen am 2. MĂ€rz 2021.
cite-note-1010. ↑ tagesschau.de: Liveblog: ++ Gefangene Ukrainer zu Haft verurteilt ++. 7. November 2023, abgerufen am 8. November 2023.
cite-note-1111. ↑ Reporter ohne Grenzen starten Sendebetrieb in Russland orf.at, 5. MĂ€rz 2024, abgerufen am 6. MĂ€rz 2024.
cite-note-1212. ↑ Financial statements Fiscal Year 2023. (PDF; 2,1 MB) In: rsf.org. RSF – Reporteres sans Frontieres, 5. Juni 2024, S. 6, abgerufen am 26. November 2024 (englisch).
cite-note-income-and-expenditure-1313. ↑ Annual Report 2023. (PDF; 11 MB) Reporters Without Borders, 2024, S. 34, abgerufen am 27. November 2024 (englisch).
cite-note-mission-desinformation-1414. ↑ Elke Groß und Ekkehard Sieker: Mission Desinformation. In: Hintergrund. 1. August 2007, abgerufen am 4. Mai 2023 (Original erschienen in junge Welt am 1. August 2007).
cite-note-mission-desinformation-jw-1515. ↑ Elke Groß und Ekkehard Sieker: Mission Desinformation. In: junge Welt. 1. August 2007, S. 10 (jungewelt.de [abgerufen am 4. Mai 2023]).
cite-note-becker-1616. ↑ Jörg Becker: Weder NGO noch kritisch, abgerufen am 10. MĂ€rz 2022
cite-note-sin-morales-1717. ↑ JosĂ© Manzaneda: Reporteros sin fronteras
 morales. In: Red Voltaire. 28. Mai 2007, abgerufen am 24. Juni 2011 (spanisch).
cite-note-rog-jb-2013-1818. ↑ Jahresbericht 2013 – ROG. (PDF; 2,8 MB) In: reporter-ohne-grenzen.de. Reporter Ohne Grenzen e. V., Deutschland, 2014, S. 48, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 3. April 2015; abgerufen am 26. November 2024.
cite-note-1919. ↑ Reporter ohne Grenzen, deutsche Sektion e. V. DZI-Datenbank; abgerufen am 29. Oktober 2014
cite-note-2020. ↑ Vorstand. Webseite ROG Deutschland, abgerufen am 27. Februar 2017
cite-note-2121. ↑ Kuratorium. Webseite ROG Deutschland, abgerufen am 27. Februar 2017
cite-note-2222. ↑ DW-Chef verlĂ€sst ROG. DeutschlandRadio, 4. Dezember 2014
cite-note-2323. ↑ DW-Chef muss raus. TAZ, 5. Dezember 2014
cite-note-2424. ↑ Chronik. Website von ROG; abgerufen am 29. September 2014
cite-note-2525. ↑ Pressemitteilung 20 Jahre ROG. Website von ROG; abgerufen am 21. Mai 2014
cite-note-2626. ↑ Wir sind F5: Gemeinwohl statt Tech Konzerne im Mittelpunkt. BĂŒndnis F5, abgerufen am 11. Februar 2022.
cite-note-2727. ↑ Gewinner der Kress Awards 2010 (Memento vom 30. Oktober 2014 im Internet Archive), abgerufen am 30. Oktober 2014.
cite-note-2828. ↑ Nominierte Deutscher Fotobuchpreis 2015 (Memento vom 14. November 2014 im Internet Archive; PDF; 185 kB), abgerufen am 26. November 2024.
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cite-note-3030. ↑ Eckdaten. Website von ROG Österreich, abgerufen am 27. Februar 2017
cite-note-3131. ↑ Rubina Möhring, PrĂ€sidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich, gestorben. In: DerStandard.at. 3. MĂ€rz 2022, abgerufen am 4. Mai 2022.
cite-note-rog-2022-04-05-3232. ↑ Fritz Hausjell zum PrĂ€sidenten von Reporter ohne Grenzen (ROG) Österreich gewĂ€hlt. In: rog.at. 5. April 2022, abgerufen am 4. Mai 2022.
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cite-note-3434. ↑ „Press Freedom Award“ an Olga Bobrova und Michail Beketow im Standard, 10. Dezember 2010
cite-note-3535. ↑ Press Freedom Award 2012. ROG Österreich, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 31. August 2014; abgerufen am 27. Februar 2017.
cite-note-3636. ↑ Hintergrund und bisherige PreistrĂ€ger. (Memento vom 18. Februar 2015 im Internet Archive) Webseite von ROG Österreich; abgerufen am 1. Januar 2014.
cite-note-3737. ↑ Methodische Hinweise zur Erstellung der Rangliste 2016. (PDF) Reporter ohne Grenzen; abgerufen am 22. April 2016
cite-note-3838. ↑ Reporter ohne Grenzen Deutschland: Rangliste der Pressefreiheit 2019 – Methodische Hinweise zur Erstellung. (PDF) In: Reporter ohne Grenzen. Reporter ohne Grenzen, abgerufen am 24. Dezember 2019.
cite-note-3939. ↑ Rangliste der Pressefreiheit 2017 (PDF 101 kB), Abruf 8. Dezember 2017
cite-note-kurier401994360-4040. ↑ Pressefreiheit: Österreich rutscht weiter ab. In: Kurier.at. 3. Mai 2022, abgerufen am 4. Mai 2022.
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cite-note-4444. ↑ Rangliste der Pressefreiheit 2016 – Nahaufnahme Deutschland (PDF) Reporter ohne Grenzen, PDF, Abruf am 22. April 2016
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cite-note-4949. ↑ Jahresbilanz von Reporter ohne Grenzen Gestorben fĂŒr die freie Meinung, SĂŒddeutsche Zeitung vom 19. Dezember 2012
cite-note-5050. ↑ Reporter ohne Grenzen – 2015 wurden 110 Journalisten ermordet. In: Deutschlandfunk.de. Abgerufen am 13. Januar 2021.
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cite-note-5252. ↑ Christopher Resch: Journalist:innen im Nahost-Krieg: Nachrichtenblockade in Gaza. In: Die Tageszeitung: taz. 16. MĂ€rz 2024, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 20. Juli 2024]).
cite-note-5353. ↑ Middle East – North Africa: Journalism throttled by political pressure, Reporter ohne Grenzen, 3. Mai 2024
cite-note-5454. ↑ Israel schaltet katarischen Nachrichtensender Al-Dschasira ab. In: br.de, 5. Mai 2024
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cite-note-7070. ↑ Â«Đ Đ”ĐżĐŸŃ€Ń‚Đ”Ń€ĐŸĐČ Đ±Đ”Đ· ĐłŃ€Đ°ĐœĐžŃ†Â» Đž Â«Đ“Ń€ŃƒĐżĐżŃƒ 36» ĐżŃ€ĐžĐ·ĐœĐ°Đ»Đž Â«ĐœĐ”Đ¶Đ”Đ»Đ°Ń‚Đ”Đ»ŃŒĐœŃ‹ĐŒĐž ĐŸŃ€ĐłĐ°ĐœĐžĐ·Đ°Ń†ĐžŃĐŒĐžÂ» ĐČ Đ ĐŸŃŃĐžĐž (Memento des Originals vom 14. August 2025 im Internet Archive) In: OVD-Info, 14. August 2025 (russisch).
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